REFLEXION UND MEDITATION

 

 „Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden!

Galileo Galilei

 

Das Leben ist ein Spiegel unseres Bewusstseins, in dem wir erkennen können, wer wir eigentlich sind.

 

Durch Reflexion wird es uns möglich, die Ursachen von Krankheiten und Beschwerden zu erkennen. Dr. Rüdiger Dahlke beschreibt in seinem Buch „Krankheiten als Weg“ eindrücklich, was wir über die Beschwerden bewusst erkennen und daraus lernen können. Reflexionsfragen bieten uns die Möglichkeit, selbst unbewusste und unterdrückte Gefühle wieder bewusst zumachen. Ja, selbst tiefliegende traumatische Erfahrungen aus der frühkindlichen Phase können wir wieder ins Bewusstsein bringen und mit einer neuen geistigen Ausrichtung auflösen und selbst heilen. Erst wenn wir geistig klar sind, können wir frei entscheiden, was wir wirklich wollen. Unbewusstheit und alte Verhaltensmuster können uns immer wieder in Sackgassen führen, indem wir uns und anderen Menschen Schaden und Leid zufügen.

 

Durch die Zentrierung des Geistes wird es uns möglich, tiefe Einsichten und Antworten in uns selbst zu finden.

 

Das schenkt uns die Klarheit und die Kraft, den Herausforderungen des Lebens zuversichtlich zu begegnen. Durch Reflexion können wir unsere Ängste, Wut, Unsicherheit und Sorgen annehmen und verstehen, welche Mittel dabei uns helfen, diese durch Bewusstheit aufzulösen. Dabei säubern wir unseren Geist, wie ein verschmutztes Gewässer durch Regen gereinigt werden kann. Diese „Säuberung“ kann es uns dann ermöglichen, unsere Dinge und Beziehungen zu klären.

 

Je klarer unser Geist ist, desto klarer werden unsere Gedanken, Worte und Handlungen sein.

 

Reflexion ist wie ein Glasreinigungsmittel, das uns hilft, wieder einen klaren Blick zu bekommen. Wenn wir uns angewöhnen, häufiger in den Spiegel zu schauen, werden wir weniger auf andere Menschen projizieren und vor unserer eigenen Türe zuerst aufräumen. Das schenkt uns die Macht der Selbstverantwortung und befreit uns von Ohnmachts- und Opfergefühlen.

Reflexionen können uns helfen, uns und andere besser zu verstehen und zu akzeptieren. Das ermöglicht uns, uns selbst und anderen mit mehr Toleranz und Mitgefühl zu begegnen. Wir sehen durch Reflexion auch das eigene Potenzial deutlicher, was uns viele Möglichkeiten zu Heilung, Entwicklung und Wachstum bieten kann.

 

 

Meditation in ihren unterschiedlichen Formen hat schon unzähligen Menschen geholfen, Leid zu transformieren und wahres Glück zu realisieren. Die positiven Wirkungen der Meditation im Bereich des Yoga sind systemisch (Körperfunktion) und neurologisch (Gehirn) durch die Hirnforschung nachgewiesen worden. In verschiedenen Studien sind folgende Wirkungen (bei regelmäßiger Meditationspraxis beobachtet worden:

•          Die Herzschlagfrequenz verlangsamt sich

•          Die Atmung vertieft sich

•          Der Blutdruck sinkt

•          Muskelverspannungen reduzieren sich

•          Der Grundumsatz reduziert sich

•          Das Immunsystem wird gestärkt

•          Das vegetative Nervensystem wird reguliert

•          Die Ausschüttung von Stresshormonen verringert sich

 

Außerdem wurde in verschiedenen Studien gemessen, dass die graue Hirnsubstanz zunimmt, was Demenz und Depressionen entgegenwirken kann.

Meditation kann in vielerlei Hinsicht positiv den Heilungsprozess unterstützen, unsere Gesundheit stärken und auch eine ausgezeichnete Unterstützung im Sterbeprozess sein. Meditation bietet uns aber auch die Möglichkeit, wahres Glück, bedingungslose Liebe und Freiheit zu erfahren. Ja, sie bietet uns sogar die Chance zur Befreiung und zum vollständigen Erwachen, wie es der Buddha und andere Meister und Meisterinnen vorgelebt haben.

„Möge Meditation vielen Menschen Heilung, Gesundheit und Befreiung schenken.“

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